Bachelorthesis


Arnes Erbe: Die Schule

Abschlussarbeit

Im Wintersemester 20/21 beschäftigen wir uns mit dem Erbe des dänischen Architekten Arne Jacobsen, der als eine der bedeutendsten Figuren der Architekturszene des 20. Jahrhunderts auch in Deutschland tätig war.
Ein wichtigsten deutsches Projekt von Arne Jacobsen ist das Christianeum, ein Gymnasium im Hamburger Stadtteil Othmarschen: Die Entwurfsaufgabe ist die Erweiterung des Gymnasiums. Der 1971 fertiggestellte Schulbau setzt mit seiner funktionalistischen Ästhetik eine besondere Auseinandersetzung mit der vorhandenen Baustruktur voraus und soll durch einen Neubau in direkter Umgebung ergänzt werden.

Das zweigeschossige Bauwerk zeichnet sich insbesondere durch sein markantes, außenliegendes Tragwerk aus, eine Gebäudestruktur die äußerst flexible und Lichtdurchflutete Grundrisse erlaubt. Neben einem Veranstaltungsaal bietet die Schule auch großzügige, frei zugängliche Freiflächen sowie eine Dreifeldsporthalle.

Trotz dieser Flexibilität ist die Schule bereits am Rande ihrer Kapazitäten angelangt, ein wertvolles Bucharchiv wurde bereits ausgelagert und ist an anderer Stelle zwischengelagert, die Mensa hat bereits eine Erweiterung erfahren.

Aufgrund der hohen Auslastung der Schule soll die Schulbibliothek, ergänzt mit einem Archiv- und Ausstellungsbereich aus dem Gebäude Jacobsens ausgegliedert und in einem Neubau neben dem Schulgebäude Platz finden. Das Archiv soll dabei den Buchbestand welcher aus der Schule ausgelagert werden musste unterbringen während die Ausstellung das architektonische Erbe sowie andere Exponate aus dem Bereich des Möbel- und Produktdesigns in Szene setzt.

Rund um das Gebäude stehen verschiedene Baufelder von unterschiedlicher Form und Abmessung für die Entwurfsaufgabe zur Verfügung. Die dort befindlichen freiräumlichen Nutzungen wie Schulgarten, Parkplatz oder Basketballfeld müssen im Entwurf entsprechend wieder verortet werden.

 

Betreuung: mittwochs, 10-13 Uhr

Wiss. MitarbeiterInnen: Hannes Hölscher, Lea Frenz